Rezensionen Thriller

[Rezension] THE ENDING – Iain Reid

Einen wunderschönen Montagabend an alle! Heute möchte ich euch gerne meine Gedanken zum Buch „The Ending“ von Iain Reid vorstellen. Zu den Eckdaten:
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The Ending

Iain Reid

Verlag; Droemer

Broschiert, 240 Seiten

14,99€ (E-Book: 12,99€)

Der Inhalt

In „The Ending“ begleiten wir eine Frau, die mit ihrem Freund Jake zu seinen Eltern fährt. Während der Autofahrt kommt eine seltsame Atmosphäre auf, nicht zuletzt, weil ein Stalker ständig versucht, sie auf dem Handy zu erreichen und ihr dann Nachrichten hinterlässt. Außerdem beschäftigt sie sich permanent mit dem Gedanken, mit Jake Schluss zu machen. Das ist im Groben das, was der Klappentext hergibt und ich finde, man sollte auch gar nicht mehr wissen, bevor man in diese Geschichte einsteigt, abgesehen von der Tatsache, dass es ein Psychothriller ist.

Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum.

Meine Meinung

Vorweg muss ich sagen, dass ich unheimliche Schwierigkeiten habe, dieses Buch zu bewerten und sich meine Verwirrung über das Buch auch hier in der Rezension widerspiegelt. Ich beginne zunächst mit den negativeren Aspekten bevor ich mich dem Positiven widme.

Der Beginn der Geschichte hat mich leider absolut gelangweilt und mir keinen Grund gegeben, weiterzulesen. Meine einzige Motivation bestand zunächst darin, dass das Buch kurz ist und ich in einer Rezension bereits erfahren hatte, dass das Ende einen umhauen soll. Die Gespräche zwischen den Figuren wirkten auf mich unrealistisch, merkwürdig und pseudo-philosophisch, ohne je eine angerissene Fragestellung wirklich zu beantworten. Dadurch konnte ich überhaupt keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Ich konnte immer nur wenige Seiten lesen, weil die Geschichte mir sehr zäh vorkam. Erst auf Seite 98 – also fast zur Hälfte des Buches – erschien ein Satz, der mich neugierig machte. Ab da passierten dann einige spannendere Dinge, die Geschichte nahm Fahrt auf und ich kam wesentlich besser voran. Das Zitat, welches ich oben zeige und welches auch auf dem Cover abgedruckt ist, ist für mich besonders bezeichnend für die zweite Hälfte des Buches. Und dann kam das Ende. Tja, das Ende. Und da kommen wir zu den Problemen mit der Bewertung. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, wie ich das Buch nun insgesamt finden soll.

Es war tatsächlich irgendwo lohnenswert, bis zum Ende abzuwarten, da die Auflösung wirklich überraschend und genial war und einen dazu anhält, das gesamte Buch noch einmal Revue passieren zu lassen. Erst dann versteht man, was in diesem gesamten Verlauf eigentlich geschieht. Dass dieser gesamte Aufbau einen Sinn ergibt, einen logischen roten Faden bildet, der sich erst mit den letzten paar Sätzen erklärt, finde ich einfach grandios. Daher verstehe ich nun nach dem Lesen, wieso auch die Passagen, die mich zunächst eher gelangweilt haben, nötig und vor allem wichtig waren. Aber wiegt das die zähe erste Hälfte auf? Ich weiß es nicht, kann es aber eben auch nicht eindeutig verneinen. Vermutlich muss ich dieses Buch noch eine längere Zeit lang verdauen, was ich eigentlich wiederum als positiv empfinde, da ich diese Geschichte dadurch zumindest nicht so leicht vergessen werde.

Fazit

Mein Fazit ist hier, dass ich eigentlich gar kein Fazit aussprechen kann, weil es mir auch mehrere Tage nach Beenden der Lektüre noch schwerfällt, das Buch einzuordnen. Sicher ist nur, dass es kein völliger Flop war, aber auch kein Jahreshighlight. Eine abschließende Meinung wird sich, wenn überhaupt, wohl erst nach einer gewissen Zeit bilden. Eine Empfehlung würde ich für all diejenigen aussprechen, die ruhigere psychologische Spannungsromane mögen. Psychologisch ist dieses Buch höchst interessant, das kann man nicht anders sagen.

Bis zum nächsten Mal,

Denise

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Comment

  1. Suses Buchtraum

    Das hab ich auch gelesen, war aber leider nicht so meins. 🙈

    Liebe Grüße


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