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[Rezension] DIABOLIC – VOM ZORN GEKÜSST – S. J. Kincaid

Hello ihr Lieben!

Dieses Schmuckstück habe ich gemeinsam mit der lieben Sophia von my.universe.of.books gelesen. Liebe Grüße an dich, Sophia! In unserer Leserunde hat das Ganze gleich doppelt Spaß gemacht. 🙂 Aber nun zum Buch:

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Quelle: Arena Verlag

DIABOLIC – VOM ZORN GEKÜSST

S. J. Kincaid

Verlag: Arena

Gebunden, 518 Seiten

18,99€ (E-Book: 15,99€)

Klappentext

„Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …“ Quelle: Arena Verlag

Cover

Das Cover gefällt mir ganz gut, es ist aber auch kein absoluter Hingucker. Mir gefällt, dass es so schön glänzt und ich mag die Mischung aus lila und silber, aber das englische Cover macht meiner Meinung nach deutlich mehr her! Zudem finde ich es auch aussagekräftiger.

Meine Meinung

Bevor ich das Buch angefangen habe, habe ich mir nicht den Klappentext durchgelesen. Und ich muss sagen: Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich es nicht getan habe. Der Klappentext lässt vermuten, dass es sich bei dieser Geschichte um eine Liebesgeschichte mit Fantasy- oder Scifii-Elementen handelt. Doch dieser Roman ist so viel mehr als das! Ich würde es als eine Jugend-Scifi-Dystopie bezeichnen, die trotz der Tatsache, dass sie sich im Jugendbuchbereich bewegt, ziemlich brutal ist und eben keine Instalovestory beinhaltet. Wer mich und meinen Lesegeschmack kennt, weiß, dass ich mit Brutalität in Büchern gut klarkomme und diese – sofern fiktiv – auch durchaus begrüße, wenn sie zur Geschichte passt. Neben der Geschichte zwischen der künstlich geschaffenen Diabolic Nemesis und dem menschlichen Kaisersneffen Tyrus lernen wir hier außerdem eine riesige Welt kennen, die sich irgendwo im All erstreckt. Wir finden uns auf Raumschiffen und Planeten wieder, umgeben von vielen Sonnen und Sternen. Dazu erfahren wir vieles über das Herrschaftssystem und dessen Mit- und Gegenspieler, was ich sehr spannend fand. Es geht also bei Weitem nicht nur um Liebe, sondern auch um Macht und eine Menschheit, die geradewegs auf das Verderben zusteuert, wenn sich nichts ändert. Warum und wie, müsst ihr selber erfahren!

Durch den flüssigen Schreibstil und das rasante Tempo fliegt man nur so durch die 518 Seiten. Beim Lesen habe ich nicht einmal gemerkt, dass das Buch doch relativ viele Seiten hat. Trotz des Tempos hatte ich aber nicht das Gefühl, nur so durch die Geschichte gehetzt zu werden. Abgesehen von einem kleinen Punkt, auf den ich gleich zurückkomme, war alles, was ich mir wünschte, auch gegeben.

Nemesis und Tyrus haben mir als Charaktere gut gefallen, wobei ich mit Tyrus besser klarkam, als mit Nemesis. Die Diabolic hat zwischendurch Aktionen gebracht, die ich nur teilweise nachvollziehen konnte. Die Geschichte als Ganzes betrachtet, sehe ich aber auch ein, dass diese Aktionen nötig waren, um alles rund abzuschließen.

Punktabzug gibt es nur für kleinere Dinge, die mich etwas gestört haben. Zum einen fehlte mir manchmal das optische world building. Ich habe mir manchmal gewünscht, die Umgebung etwas genauer beschrieben zu bekommen, damit ich mir diese fremde Welt besser vorstellen konnte. Mithilfe meiner Fantasie konnte ich mir jedoch meine eigenen Bilder malen. Leser_innen, die sich nicht viel eigenes dazudichten möchten, könnten mit diesem Aspekt eventuell Probleme haben.

Daneben muss ich noch (natürlich ohne Spoiler) das Ende erwähnen. Mir hat das Ende zwar gefallen, aber ich denke es hätte dem Buch gut getan, wenn man mit ein paar mehr offenen Fragen zurückgelassen würde, einfach, damit man einen größeren Anreiz hat, weiterlesen zu wollen. Ich möchte zwar auf jeden Fall weiterlesen, aber aufgrund des Endes eben nicht so dringend.

Fazit

Es fällt mir schwer, an diesem Buch echte Kritikpunkte zu finden. Aber wozu suchen? „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ ist ein packender Roman, der mich mit seiner Welt, seinen Charakteren und seiner rasanten Handlung komplett in seinen Bann ziehen konnte! Auch wenn ich mir mit dem zweiten Band noch Zeit lassen sollte, glaube ich nicht, dass ich die Geschichte des ersten Teils so schnell vergessen werde.

9/10 ♥

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Comment

  1. Alex

    Eine tolle Rezension. Kenne das Buch noch nicht. Werde ich mir jetzt aber mal ansehen 🙂


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