Lesemonate

[Lesemonat] März 2018

Hallöchen! Direkt nach dem sehr verspäteten Lesemonat Februar gibt es den (auch, aber nicht ganz so schlimm) verspäteten Lesemonat März! Im März gab es für mich einen schönen Mix aus Hörbüchern und Printausgaben, mit denen ich zusammen auf insgesamt 1.728 Seiten komme. Erst jetzt beim Zusammenrechnen merke ich, dass es, wie ich finde, wieder richtig viel ist! Zudem hatte ich im März meine erste Leserunde! Ich habe also das erste Mal mit anderen zusammen ein Buch gelesen, was eine tolle Erfahrung war.

Von dieser Erfahrung möchte ich auch zu Beginn berichten. In einer Leserunde auf Goodreads habe ich nämlich „Warcross“ von Marie Lu gelesen. Dieses Buch ist bisher noch nicht auf Deutsch erschienen, also haben wir es auf Englisch gelesen. Thematisch hat mich das Buch total angesprochen, da es um Gaming und eine Kopfgeldjagd geht. Am Ende fand ich das Buch okay, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen und ich werde vermutlich auch nicht die Folgebände lesen. Dennoch war es toll, sich direkt beim Lesen mit anderen LeserInnen auszutauschen, auch wenn ich gar nicht so schnell hinterhergekommen bin, wie die anderen aus der Gruppe. So habe ich irgendwann den Anschluss verloren und das Buch erst viel später beendet als die meisten anderen. Das war aber kein Problem, denn die Meinungen konnte ich im Forum weiterhin nachlesen, nachdem ich die jeweiligen Abschnitte beendet hatte. Das nächste Mal bekomme ich es vielleicht besser hin!


Direkt zu Erscheinungstermin im Februar ist außerdem „Save Me“ von Mona Kasten bei mir eingezogen. Anfang März habe ich den Roman auch direkt beendet. Dazu gibt es hier auch eine ausführlichere Rezension.


Dann habe ich mich im März an ein für mich völlig neues Genre gewagt. Mit „Die sieben Schwestern“ hat die Autorin Lucinda Riley mich in ihren Bann gezogen und bringt mich dazu, nun die komplette 7-bändige Reihe lesen zu wollen. Auf zwei Zeitebenen erzählt sie hier eine tolle Geschichte, angehaucht mit historischen Fakten rund um die Christusstatue in Rio de Janeiro. Ich hätte nie gedacht, dass mich das mal interessieren könnte, aber die Autorin hat es geschafft. Eventuell werde ich hierzu noch eine Rezension schreiben. Der zweite Band „Die Sturmschwester“ steht schon zu Hause parat und wartet darauf, gelesen zu werden.


Mein absolutes Monatshighlight konnte jedoch kein anderes sein als das Tagebuch der Anne Frank. Inhaltlich muss ich wahrscheinlich nichts mehr dazu sagen, außer, dass ich es großartig fand. Ich war beeindruckt davon, wie ein so junges Mädchen in einer solch ausweglosen und für mich unnachvollziehbar bedrohlichen Situation solch imponierende Worte findet. Dennoch merkt man immer wieder, dass man sich beim Lesen im Kopf einer Teenagerin befindet, mit all den „normalen“ Problemen, mit denen sich Teenager auch heute herumschlagen. Ich bin froh, endlich dieses Buch gelesen zu haben und werde es eines Tages mit Sicherheit noch einmal lesen. Auch hier werde ich eventuell noch eine Rezension verfassen.


Alles in allem würde ich meinen Lesemonat März als gelungen beschreiben. Ich hatte keinen Flop dabei und durchweg positive Leseerfahrungen, auch wenn nicht alles als Highlight durchgehen konnte. Der April ist nun auch bald zu Ende und ich bin gespannt, was die letzten Apriltage lesetechnisch noch so zu bieten haben. Mehr dazu folgt dann im nächsten Lesemonat.

Bis dann!

Denise

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