Lesemonate

Lesemonat Januar 2018

Im Januar konnte ich endlich „The Stand“ von Stephen King beenden, nachdem ich viel Zeit im Dezember damit verbracht habe, es zu lesen. Neben „The Stand“ habe ich au├čerdem „Mirror“ von Karl Olsberg und „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu gelesen. Mit einer Mischung aus Horror, Sci-Fi und Liebesroman hatte ich also Kontrastprogramm pur. ­čÖé

Beginnen wir mit „The Stand“. Dieses Buch war auf jeden Fall ein absolutes Highlight! All die Zeit, die ich auf den 1712 Seiten mit den detailreich beschriebenen Charakteren verbracht habe, hat sich definitiv ausgezahlt. „The Stand“ ist eine postapokalyptische Geschichte, in der wir eine Gruppe von Menschen verfolgen, die eine katastrophale Seuche ├╝berlebt haben. Fast die gesamte Menschheit ist ausgel├Âscht worden und nun m├╝ssen die ├ťberlebenden schauen, wie sie zurechtkommen. Gleichzeitig ist aber noch mehr Unheil im Busch, denn de dunkle Mann hat keine guten Absichten…

Stephen King hat hier eine derart realistisch wirkende Horrorgeschichte zu Papier gebracht, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Nat├╝rlich gibt es auch Horrorelemente, aber die Seuche, die Handlung und die Charaktere sind so echt und nachvollziehbar, dass man sich richtig vorstellen konnte, wie diese Geschichte im echten Leben passieren k├Ânnte. Und genau das macht sie so unheimlich. Eine klare Empfehlung an jeden King-Liebhaber und solche, die es werden wollen!

5/5 Sterne.


Danach habe ich „Mirror“ von Karl Olsberg als H├Ârbuch geh├Ârt. Nachdem ich von dem Autor „Boy in a White Room“ geh├Ârt hatte, wollte ich unbedingt mehr lesen (oder h├Âren), weil mir „Boy in a White Room“ so gut gefallen hat. Leider hat mich „Mirror“ dann doch etwas entt├Ąuscht. In beiden B├╝chern geht es um k├╝nstliche Intelligenz, was mich eigentlich total interessiert. Allerdings fehlte mir bei „Mirror“ etwas die Spannung und die Nachvollziehbarkeit. Stellenweise mochte ich die Charaktere nicht, konnte ihre Handlung nicht nachvollziehen und auch das Verhalten der im Buch gleichnamigen „Mirror“ – wenn man denn von „Verhalten“ sprechen kann – fand ich nicht schl├╝ssig. Interessant fand ich aber eben diese Fragestellung: Kann man bei k├╝nstlicher Intelligenz von Verhalten sprechen? Diese und weitere Fragen werden darin aufgegriffen. Wer sich daf├╝r interessiert, sollte vielleicht einmal bei dem Buch vorbeischauen, wobei ich allerdings eher „Boy in a White Room“ empfehlen w├╝rde.

Noch kurz zum Inhalt: Die „Mirror“ sind digitale Spiegelbilder, die alles ├╝ber einen wissen und dazu programmiert sind, dass sich der Besitzer wohlf├╝hlt. Wir verfolgen unter anderem die Journalistin Freya, die den Mirrors skeptisch gegen├╝bersteht und damit an die ├ľffentlichkeit geht – auch damit, dass die Mirrors sich gerne mal gegen den Willen des Besitzers in ihr Leben einmischen.

2/5 Sterne


Das dritte und letzte Buch, das ich im Januar beendet habe, ist „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu. Irgendwie passte es so gar nicht in die Jahreszeit, aber ich hatte total Lust darauf und konnte mich auch bei Schmuddelwetter in Paris und in Vincent verlieben! Es geht um die sechzehnj├Ąhrige Emma, die ihren Freund Alain in Paris ├╝berraschen will und feststellt, dass er bereits eine andere Freundin hat. Nun ist sie allein in Paris gestrandet und lernt Vincent kennen, der in einer ├Ąhnlichen Situation steckt. Die beiden versprechen sich gegenseitig, sich nie wieder so sehr zu verlieben und machen gemeinsam die Stadt unsicher.

Hach, Vincent. Ich muss sagen, dass mir sowohl Emma als auch Vincent unheimlich gut gefallen haben. Und Jean-Luc erst! Man kann sie gar nicht nicht lieben. W├Ąhrend des Lesens hatte ich die ganze Zeit Lust, nach Paris zu reisen. Immer wieder landete ich pl├Âtzlich auf Internetseiten und habe mich erwischt, wie ich nach Fl├╝gen geschaut habe… Nun ja. Dieses Jahr geht es woanders hin. Aber die Tatsache, dass man beim Lesen Fernweh nach Paris bekommt, sagt eigentlich schon alles. Die Atmosph├Ąre im Buch ist unheimlich sch├Ân und der Schreibstil ist wundervoll und fl├╝ssig zu lesen. Alles in Allem hat mir dieses Buch das Genre, in dem ich bisher eher vorsichtig war, etwas schmackhafter gemacht. Danke Adriana!

4/5 Sterne

 

Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden mit diesem Lesemonat, schon alleine weil mir „The Stand“ so unheimlich gut gefallen hat. Momentan gucke ich die Verfilmung von 1994. Da bin ich jetzt mittendrin, weil ich mir die 345 Minuten ├╝ber mehrere Teile aufteilen muss. ­čśÇ Mal schauen, wie das wird!

Bis dann!

Denise

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